MIT LEICHTIGKEIT

Wie Baumit dabei hilft, Wohnträume wahr werden zu lassen.

Hausbau heute bedeutet mehr, als nur auf eine umweltfreundliche Bauweise zu achten. Immer wichtiger werden dabei das Raumklima, die Wohngesundheit sowie emissionsgeprüfte Baustoffe. Das Traditionsunternehmen Baumit ist der Überbegriff für Kompetenz am Bau und steht für moderne, qualitativ hochwertige Produkte. Wie mit dem Thema Digitalisierung umgegangen wird, erzählt Sebastian Rettke, Marktetingleiter bei Baumit.

Vom kleinen Kalkofen zum Global Player für Werktrockenmörtel und pastöse Produkte. Bitte erzählen Sie uns von den Meilensteinen der Unternehmensgeschichte von Baumit.

Unser Unternehmen gibt es in Deutschland bereits seit 1902, also fast 120 Jahre. Unsere Ursprünge liegen im Brennen von Baukalk. Im Jahr 1997 wurde durch unsere heutige Konzernmutter Schmid Industrie Holding die Baumit Deutschland gegründet, und nach und nach wurden alle Unternehmenseinheiten in die Marke Baumit integriert. Seit 1990 läuft bereits die Eröffnung diverser Landesgesellschaften in Zentral- und Osteuropa, sodass wir heute in insgesamt 27 Ländern in Europa sowie in China mit Niederlassungen vertreten sind. Baumit produziert Bauprodukte für den Innen- und Außenbereich, den Rohbau und den Garten- und Landschaftsbau. Hier spielten schon immer gemäß unserem Slogan „Ideen mit Zukunft“ Innovationen eine Rolle. Wichtige Meilensteine sind daher unsere Produkte aus der historischen Sanierung – wir haben die größte Rezeptur-Datenbank mit über 900 Rezepturen, die Entwicklung unserer Wärmedämm-Verbundsysteme wie beispielsweise die Super Dämmfassade und jüngst unser gesamtheitlich wohngesunder Innenraum.

Ihre Vision ist es, dass alle Menschen gesünder, energiesparender und schöner wohnen. Wie kann das erreicht werden?

Natürlich spielen unsere Produkte dabei eine große Rolle. Trotzdem muss man sagen, dass zum gesünderen, energiesparenden und schönen Wohnen viele Einzelaspekte gehören. Wir müssen alle am Bau Beteiligten zusammenbringen: die Planer, die Fachhandwerker, die Fachhändler und natürlich die Bauherren. Unsere große Stärke ist es, Netzwerke zu schaffen. Die Produkte sind der Treibstoff. Fahren müssen jedoch alle Beteiligten gemeinsam, um zu einem gesünderen, energiesparenden und schönen Zuhause zu gelangen.

Baumit ist auf Wachstumskurs in mittlerweile 27 Ländern. Welche Herausforderungen bringt die Internationalisierung mit sich?

Es ist wichtig, dass alle Ländergesellschaften Konzernkonform arbeiten. Das ist oft gar nicht so einfach aufgrund der Länderspezifika im Baurecht. Auch sind die Marktdurchdringungen der Gesellschaften und der Entwicklungsstand der Märkte oft unterschiedlich. Da ist es wichtig, Instrumente zu entwickeln und zu integrieren, die es ermöglichen, die Stärken aller Länder zu nutzen und gleichzeitig Prozesse zu standardisieren. Ebenfalls spielt Geschwindigkeit eine Rolle. Heute fressen nicht mehr die Großen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen. Deshalb müssen wir agil und eng abgestimmt sein, um Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Nur so ist man in der Lage, die Weichen frühzeitig zu stellen.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für Baumit? Mit welchen Partnern arbeiten Sie dahingehend zusammen?

Die Baustoffbranche ist auf dem Sprung in die Digitalisierung, und zwar insbesondere in den Bereichen E-Commerce und E-Procurement, aber auch im Bereich der Marketing-Automation. Deshalb beobachten wir unser Marktumfeld sehr genau und entwickeln Lösungen, mit denen wir unsere Kunden und insbesondere den Fachhandel unterstützen. Ob das mit sauberen Datenexporten, EDI-Daten oder auch individualisiertem Content ist, wir versuchen, unsere Kunden möglichst passgenau zu bedienen.

EPIM von Viamedici ist seit 2009 im Einsatz und inzwischen konzernweit eingeführt. Was sind die größten Vorteile für Sie?

Als Anwender sehe ich den größten Vorteil in den speziell zugeordneten, sehr kompetenten Mitarbeitern, die sich in den tiefsten Tiefen des Systems auskennen. So können wir uns mit jeder Anfrage an einen direkten Ansprechpartner wenden, der uns seit Jahren betreut. Ebenfalls ist für mich eine hohe Abwicklungsgeschwindigkeit trotz Konzernstruktur wichtig und natürlich die Ausführungsqualität in Projekten. In diesen Aspekten konnte die Viamedici bisher stets punkten.

Als größte Ländergesellschaft hat Baumit Deutschland weitreichendere Anforderungen an EPIM als die anderen– oft sehr kleinen – Ländergesellschaften. Wie sehen diese konkret aus?

In unseren Klienten arbeiten bedeutend mehr Mitarbeiter als in unseren kleineren Ländergesellschaften. Das bringt es mit sich, dass wir Prozesse erstellen mussten, die gegenseitige Information, Kontrolle, Eskalationsstufen und vieles mehr mit sich gebracht haben. Ebenfalls führen wir abgestimmt mit unserer Konzernzentrale Projekte durch wie beispielsweise das Generieren von Dokumenten aus dem Datenstamm heraus. Nach der erfolgreichen Implementierung in Deutschland werden diese Projekte dann ausgerollt in die anderen Länder.

2017 initiierte die Marketing-Abteilung bei Baumit Deutschland das Projekt „Golden Product Record“. Was steckt dahinter?

Wir haben das Ziel verfolgt, unsere interne Kommunikation bezüglich Produktdaten auf einen neuen Level zubringen. Mit 520 Mitarbeitern sind wir zu groß, als dass
die Kommunikation zwischen PM, QS, Vertrieb und Marketing auf Zuruf basieren darf. Mit dem Golden Product Record haben wir ein standardisiertes Kommunikationsinstrument geschaffen, welches regelbasiert Informationen verteilt, und zwar nur die benötigten Informationen für nur die Mitarbeiter, die sie auch betreffen. Nun können wir zum Beispiel anhand eines Marketing-Reports sehen, ob sich Produktdaten im Produktmanagement geändert haben, und diese Änderungen in unsere Materialien und Kanäle einfließen lassen. So verhindern wir redundante Daten und Kommunikationsschleifen zwischen den möglichst passgenau zu bedienen. Ein wichtiger Partner ist für uns Viamedici, weil uns das Unternehmen ganzheitlich im Konzern mit allen Ländergesellschaften betreut. Abteilungen.

Welche weiteren Maßnahmen sind im Rahmen der Digitalisierung noch geplant?

Für die Zukunft werden wir unsere Daten immer mehr anreichern mit weiteren Inhalten. Für das EPIM ist dies eher trivial, auf Unternehmensseite stehen jedoch große Aufwände dahinter, wie beispielsweise bei der Video-Erstellung oder Verarbeitungsbilderserien. Ebenfalls müssen die einzelnen Exporte künftig immer weiter individualisiert werden.

Über Sebastian Rettke

Sebastian Rettke ist internationaler Diplom-Betriebswirt und seit 2016 Marketingleiter bei Baumit. Er hat Viamedici EPIM in der deutschen Ländergesellschaft eingeführt und wirkt seitdem an dessen Weiterentwicklung mit. Frühere Stationen waren Marketing und Vertrieb in Unternehmen der Industrie-Automation sowie der Logistik-Software.

Über Baumit

Baumit International ist die 1988 gegründete Dachmarke zweier österreichischer Baustoff-produzenten, mit Standorten in Wietersdorf, Wopfing, Bad Ischl, Peggau und Leoben. Baumit ist im Bereich Putz- und Kalkprodukte Marktführer in Österreich und europaweit an dritter Stelle. Die Unternehmensgruppe verfügt über Standorte und Tochterunternehmen in 28 europäischen Staaten und der Volksrepublik China. In 40 Werken produziert Baumit pro Jahr rund 6,5 Millionen Tonnen Trockenmörtel. Baumit Deutschland ist ein bundesweit tätiger Markenanbieter für Dämm-, Farb-, Putz-, und Saniersysteme. Der Baustoffproduzent mit Hauptsitz in Bad Hindelang/Allgäu verfügt über 10 Werksstandorte bundesweit mit 500 Mitarbeitern. Zu seinen Kunden zählen Händler, Fachhandwerker, Architekten, Planer und Wohnungswirtschaftsunternehmen.

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