STABILE BASIS

ZARGES ist gut positioniert mit medianeutraler Datenbank von Viamedici

Sicherheit, Haltbarkeit und Ergonomie sind elementare Eigenschaften im Leichtmetallbau. Zarges setzt hier international Maßstäbe im Markt und bedient gleichermaßen den privaten wie auch den gewerblichen Sektor mit innovativen Produkten in den Bereichen Steigen, Verpacken und Transportieren. Gerade bei einer solchen Bandbreite an unterschiedlichen Produkten und Lösungen ist ein umfassendes Produktdatenmanagement notwendig, um Kunden und Partnern, aber auch internen Mitarbeitern, jederzeit die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen zu können. Wir sprechen mit Simone Harrer über die Herausforderungen bei der Suche nach einer passenden PIM-Lösung und darüber, wie man ein solches Projekt erfolgreich umsetzt.

Carmen Melone im Interview mit Simone Harrer. 
Produktkulturmagazin, Ausgabe Q3 2018 

Woran haben Sie gemerkt, dass es in Ihrem Unternehmen einen Bedarf an neuen Lösungen gibt und wie sind Sie bei der Suche nach geeigneten Technologien vorgegangen?

Da der Support des vorangegangenen PIM-Systems eingestellt wurde, haben wir uns auf die Suche nach einer neuen Lösung gemacht. Zunächst mussten wir die Anforderungen an das neue System defnieren, das in der Lage sein sollte, die Daten für unsere breite Produktpalette effzient zu verwalten. Nachdem wir diese Anforderungen in einem Lastenheft zusammengetragen hatten, recherchierten wir über verschiedene Kanäle nach potentiellen PIM-Lösungen. Neben zahlreichen Studien und Analysen waren uns hierbei auch die Market Performance Wheels von The Group of Analysts AG eine sehr gute Orientierungshilfe bei der Suche nach potentiellen Anbietern. Nach detaillierten Vorstellungen der Software-Lösungen konnten wir die Anzahl der infrage kommenden Anbieter immer weiter reduzieren. Als am Ende dann noch fünf Anbieter im Rennen waren, wurden Use Cases erstellt, um die Umsetzbarkeit unserer Anforderungen zu prüfen. Schlussendlich haben wir uns für Viamedici entschieden, haben mit ihnen gemeinsam die Systemanforderungen geprüfft und die Lösung so lange angepasst, bis sie auf unsere Bedürfnisse abgestimmt war.

Weshalb ist Ihre Wahl auf eine Lösung von Viamedici gefallen?

Zum einen kann Viamedici auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen, und zum anderen hat das EPIM unseren Anforderungen am besten entsprochen. EPIM ist eine sehr umfassende Lösung und unterstützt unsere Datenhaltung durch Multi-Language-Support, die Terminologie-und Textverwaltung und eine einfache Bedienung. Auch in Sachen Crossmedia Publishing konnte uns das EPIM überzeugen, und so viel die Wahl letztendlich auf Viamedici.

Wie dürfen wir uns die Zusammenarbeit an diesem Projekt vorstellen?

Zu Beginn gab es einen mehrtätigen Workshop mit Vertretern von Viamedici und Zarges-Mitarbeitern. Hierbei wurden Rahmenbedingungen wie die Programmarchitektur, relevante Schnittstellen und die Datenstruktur besprochen. Dafür haben wir das gesamte Projekt zunächst in Abschnitte unterteilt. Vor jedem Teilprojekt gab es einen detaillierten Workshop, in dem wir die jeweiligen Funktionen für das Teilprojekt gezeigt und erklärt bekommen haben, sodass wir bereits von Anfang an auch intern wichtiges Know-how aufbauen konnten. Dadurch war es uns möglich, wichtige Aufgaben wie die Datenpflege auch intern durchzuführen, was zu effzienteren Arbeitsprozessen führte. Die gesamte Zusammenarbeit war geprägt von regelmäßigen Terminen, in denen der aktuelle Status und das weitere Vorgehen abgestimmt wurden.

Welche Faktoren waren Ihnen bei der Umsetzung des Projekts wichtig?

Besonders wichtig war uns, notwendiges, lösungsbezogenes Know-how intern aufzubauen, sodass bei möglichen Problemen oder Fragen auch ein interner Ansprechpartner helfen kann. Während des gesamten Projekts haben wir darauf geachtet, stets das große Ganze im Auge zu behalten, um die Anforderungen nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein wesentlicher Fokus dabei war auch, das System nicht nur auf einen einzigen Exportkanal zu definieren und zu strukturieren, sondern mehrere Kanäle zu bedienen.

Was ist neu und welche Vorteile haben medienneutrale Datenbanken im Allgemeinen? Was hat sich für Sie verbessert?

Ein großer Vorteil medienneutraler Datenbanken ist die zentrale Datenhaltung sowie Ausgabemöglichkeiten in unterschiedliche Kanäle. Zudem werden in dem System die Übersetzungen des Contents vorgehalten, sodass sich unsere Übersetzungskosten kontinuierlich verringern konnten. Grundsätzlich hat sich unser gesamtes Datenmanagement verbessert, von der Datenhaltung der unterschiedlichen Assets bis zum Export der Daten in die verschiedenen Ausgabemedien.
Welche Vorteile lassen sich in Ihrem eigenen Unternehmen beobachten und wie wurde die medienneutrale Datenhaltung konkret umgesetzt? Unser Datenmanagement ist sehr viel agiler und die Informationsabfrage sehr viel schneller geworden. Ein großer Vorteil ist, dass angepasste oder neue Produktdaten sich automatisch auch auf der Webseite aktualisieren. Damit konnten wir sehr viel Zeit einsparen, und generell ist es ein großer Vorteil für uns, dass das PIM die zentrale Stelle für Produktdaten ist, die durch das Produktmanagement gepflegt werden. Damit verringert sich natürlich auch die Fehleranfälligkeit, und das gesamte Datenmanagement ist weniger komplex.

Wie einfach ist das Erlernen des Systems?

EPIM hat den großen Vorteil, dass es sehr leicht und komfortabel zu bedienen ist und damit sehr schnell von den Nutzern akzeptiert wurde. Das bedeutet natürlich auch eine kurze Einarbeitungszeit ins System und ein größerer Fokus auf die Datenpfege an sich.

Wie unterstützt Viamedici Sie dabei?

Dank der Unterteilung des Gesamtprojekts in mehrere Teilprojekte war es möglich, eine sehr strukturierte und detaillierte Einarbeitung in das System zu erhalten. Workshops und Trainings vor und während der einzelnen Teilprojekte waren sehr hilfreich dabei, von Anfang an sauber und fehlerfrei mit dem System zu arbeiten und so internes Know-how aufzubauen.

Nachdem das PIM-System erfolgreich von einer medienneutralen Datenbank abgelöst wurde: Was sind die weiteren Maßnahmen für Zarges in Bezug auf die Digitalisierung?

Die implementierte medienneutrale Produktdatenbank ermöglicht es uns jetzt relativ einfach, neue Kanäle zu erschließen und Produktdaten zielgruppenorientiert anzubie- ten. So werden wir zukünfig mehr Produktdaten wie Bilder, technische Datenblätter oder maschinenlesbare Produktkataloge im Selfservice-Verfahren für unsere Kunden und Partner zur Verfügung stellen und diese auch vielfältiger und einfacher für uns selbst nutzen können.

Über Simone Harrer

Simone Harrer arbeitet bereits seit 13 Jahren bei Zarges, seit 2015 ist sie Produktmanagerin für den Bereich Leitern und Tritte. Sie hat das EPIM am Standort Weilheim eingeführt und betreut seither unter anderem den Ausbau und die Weiterentwicklung des Systems.

Über Zarges

ZARGES steht seit über 80 Jahren für kompromisslose Qualität verbunden mit kontinuierlichen Innovationen in den Bereichen Steigen, Verpacken und Transportieren sowie Speziallösungen. Als erstes Leichtmetallbau-Unternehmen Europas ist ZARGES vom Stammsitz in Weilheim/Obb. aus heute international tätig – mit rund 800 Mitarbeitern und drei Produktionsstätten in Europa.

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